Wer die Sprache beherrscht, wird leichter Teil der Gesellschaft. Diese Erkenntnis ist in Luxemburg, dem Heimatland von Laura, allgegenwärtig. Etwas weniger als die Hälfte der dortigen Arbeitnehmer sind keine luxemburgischen Staatsbürger und da sind die Pendler noch nicht eingerechnet. Kein Wunder also, dass es dort normal ist, mehrere Sprachen zu sprechen. „Nur so kann man sich mit anderen Menschen verbinden und in die Kultur integrieren“, weiß die 30-Jährige. Seit Sommer 2025 verstärkt sie ehrenamtlich das Marketing-Team von Little World.
„Ich hatte eine Anzeige auf LinkedIn gesehen“, erinnert sie sich, „und hatte gleich Bock, da irgendwie mitzumachen.“ Die heute in München lebende Marketing-Freelancerin war damals noch nicht lange aus dem Agenturalltag gekommen, wo sie sich mit Social-Media-Kampagnen, Werbeanzeigen und Webtexten beschäftigt hatte.
Kreativ sein und im Team arbeiten
Bei Little World kümmert sich Laura jetzt um das Social Media Marketing, hat an der User Journey mitgearbeitet und an den Texten für automatisierte Mails. „Am spannendsten ist immer das, woran man aktuell gerade arbeitet.“ Sie mag die Teamarbeit und unterstützt dort, wo gerade Unterstützung nötig ist.
„Ich habe schon immer viel geschrieben und war immer kreativ“, verrät sie. Darüber hinaus interessiert sie sich für Verkaufspsychologie. Nach dem Abitur in Luxemburg hatte sie zwei Jahre in München Schauspiel studiert, danach Fremdsprachenkorrespondentin und Dolmetscherin. Mit Jura hatte sie auch begonnen, dann aber nach zwei Jahren zur Nordamerikanistik gewechselt und darin ihren Bachelor gemacht.
2022 fing sie dann in einer Marketingagentur an, stellte jedoch nach zweieinhalb Jahren fest, dass ihr das Freelancer-Dasein deutlich mehr liegt. „Die Zufriedenheit ist höher und das ist viel wert. So hab‘ ich mehr Zeit und Kraft, zum Beispiel auch für Little World!“
Sich gegenseitig unterstützen
Wie alle Teammitglieder ist auch Laura selbst als Gesprächspartnerin aktiv. Mit ihrem türkischen Gesprächspartner hat sie schon viel über den Arbeitsalltag geredet, hat mit ihm Vorstellungsgespräche geübt und versucht, ihm die Nervosität zu nehmen. So konnten sie Erfahrungen und Meinungen austauschen.
„Am coolsten finde ich an Little World, wie zugänglich es Ehrenamt macht“, sagt Laura. „Jeder kann von überall aus mit wenig Zeitaufwand, aber mit viel Impact mitmachen.“ Diese Flexibilität findet sie einfach super, genau wie die Tatsache, dass alle Altersgruppen und Schichten vertreten sind. „Uns alle eint, dass wir einander helfen wollen“, fasst Laura zusammen, „und genau das macht doch eine Gesellschaft aus!“
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