„Menschen begleiten zu können, ihnen dabei zu helfen, Fortschritte zu erzielen, dadurch Selbstsicherheit zu gewinnen und ihren eigenen Beitrag in die Welt einzubringen, macht einfach glücklich“, sagt Conni. Die 66-jährige liebt es, als Ermöglicherin aktiv zu werden. Derzeit spricht sie bei Little World mit ihrer dritten Gesprächspartnerin, einer jungen Ungarin. Zuvor hat sich Conni jeweils für etwa ein halbes Jahr mit Studierenden aus der Türkei und aus Ägypten ausgetauscht.
„Am Anfang tastet man sich erst mal ab und schaut, welche Themen interessant für beide sein könnten“, erzählt die Thüringerin. „Mit der Zeit entsteht dann mehr Vertrauen und man kann auch über Familie und persönlichere Themen reden.“ Da Conni auch als Trauerrednerin tätig ist, weiß sie mit sensiblen Themen umzugehen. Außerdem hat sie vor Little World mit ihrem Mann auch schon in der Geflüchtetenhilfe vor Ort mitgewirkt und dabei einige Erfahrungen gesammelt.
Via Social Media weiterempfehlen
Auf Little World wurde Conni via Social Media aufmerksam. „Wahrscheinlich über Facebook“, überlegt sie. Dort und auf Instagram versucht sie, öfter zu kommentieren und Little World weiterzuempfehlen. Auch Flyer hat sie schon in ihrem Umfeld verteilt.
Am Austausch mit ihren Gesprächspartner:innen gefällt ihr auch, dass sie das zum Nachdenken über ihre eigene Sprache bringt und sie dadurch kuriose Details entdeckt. Fremdsprachenkenntnisse hat die Geraerin nach eigener Aussage nur wenig, dafür aber ihr Mann und ihre vier Kinder. „Wir mögen Sprache“, sagt sie.
Dadurch dass Conni in ihrer eigenen Familie damit konfrontiert ist, wie mit nicht deutsch Aussehenden im Alltag umgegangen wird, ist das Verständnis füreinander innerhalb der Familie gewachsen. Umso wichtiger ist es ihr, mit ihrem Ehrenamt bei Little World ein Zeichen zu setzen. Gerade in einem Bundesland mit hoher Fremdenfeindlichkeit ist es wichtig zu zeigen, dass es auch andere Menschen gibt, die sich ganz bewusst um die Verständigung bemühen.
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