Tim und Oliver auf der Bühne

Demokratie braucht Austausch

Little World beim Anthropia Festival


“Wie können wir unsere Demokratie stärken?” lautete das Thema des Anthropia Festivals 2026. Was können wir gemeinsam für mehr Demokratie tun? Denn Demokratie braucht alle in der Gesellschaft, von gemeinnützigen Organisationen bis zu Unternehmen, von Politiker:innen bis zu jedem Menschen, der seine Ideen, seinen Mut und sein Können dafür einsetzen will. Für uns bei Little World ist klar: Demokratie braucht Austausch und Handeln. Genau das tun wir: Wir bieten Handlungsmöglichkeiten. Ob 30 Minuten Gespräch pro Woche, oder punktuell in den neuen Zufallsgesprächen oder mit Spenden. Wir zeigen, wie wir mit digitalen Prozessen lokale Organisationen stärken können. Kooperation ist der Schlüssel.

Tim und Oliver stellen Little World vor

Was haben wir gemacht?

Oliver und Tim haben Little World auf der Bühne von Money4Democracy vogestellt. Für die Suche nach Unterstützern und Kollaborationspartnern hatten wir unseren Stand, der als Magnet für Gespräche Wirkung zeigte. Wir haben uns mit vielen Menschen ausgetauscht und gemeinsam einige erste Ideen für Kollaborationen besprochen. Wieder einmal zeigte sich, dass die besten Begegnungen oft ungeplant passieren.

„Das Anthropia Festival ist voller großartiger, engagierter Menschen, die gemeinsam eine bessere Gesellschaft erreichen wollen und damit immer eine Quelle der Energie und des Handelns“, fasst Oliver Berlin, CEO von Little World, den Tag zusammen.

Wie kam unsere Arbeit an?

Die Reaktionen waren überwältigend: Viel Zuspruch, viel Unterstützung und vor allem tolle Kooperationspotenziale. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass wir uns in einer Blase bewegten, einer Blase voller Menschen, die für Zivilgesellschaft und Demokratie brennen. Doch auch kritische Fragen kamen auf: „Braucht es Little World überhaupt noch, wenn es KI gibt?“

Unsere Antwort: Solange Menschen Menschen bleiben, suchen sie Austausch und soziale Kontakte. KI kann vieles, aber nicht Willkommensgefühl, nicht soziale Netzwerke, nicht Toleranz, nicht Empowerment auf beiden Seiten. Sie kann keine Einsamkeit reduzieren und keine Freude am Austausch ersetzen. Einfach, weil Menschen Menschen suchen.

Begegnungen, die uns bewegt haben

Besonders berührt hat uns das Wiedersehen mit alten Kontakten aus der Impact Factory. Damals entstand ein Familiengefühl, und diese Verbundenheit war immer noch spürbar. Gleichzeitig waren da noch die vielen Gespräche mit anderen Organisationen und Menschen, bei denen wir riesiges Potenzial für systemische Kooperationen sehen. Die Zivilgesellschaft ist oft hart und anstrengend, aber gleichzeitig gibt es so viele Menschen, die alles geben. 

Was nehmen wir mit?

Wie immer: Energie. Optimismus. Motivation anzupacken. In einer Zeit, in der viele das Gefühl haben, in Krisen zu versinken, haben wir wieder gesehen, dass es so viele tolle Menschen gibt, die an Lösungen arbeiten. Und so viele, die gerne unterstützen. Das Anthropia Festival hat uns wieder gezeigt: Wir sind nicht allein. Und wir werden weiter Brücken bauen, digital, lokal und vor allem menschlich.

Oliver lachend im Gespräch mit einer Gruppe von Menschen
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#LittleWorld ist ein gemeinnütziges Social-Tech-Startup, das mit einer digitalen Plattform interkulturelle Begegnungen durch Gespräche zwischen Deutschsprachigen und eingewanderten Deutschlernenden fördert.

Hier trötet das Blog von Little World, Antworten auf diese Tröts werden nach Freigabe auch im Blog als Kommentar gespiegelt. Wenn Du jemanden vom Team persönlich ansprechen willst, dann schreib an @oliverberlin@nrw.social (CEO), @timschupp@nrw.social (CTO), @MelinaBosch@mastodon.social (CMO) oder @annette@bonn.social (Blogredaktion).

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